Seit dem 06.02.2010 sind Diana und ich nun endlich ein Paar. Gerade frisch zusammen und dann folgte eine 8-wöchige Trennung. Es war zeitlich anders nicht machbar. Absolut Hardcore, aber irgendwie auch eine eine Art “Probezeit”, in der wir beide schauen konnten, wie wir mit einer Fernbeziehung zurecht kommen. Ausserdem war klar, dass diese acht Wochen eine Ausnahme sind und wir uns zukünftig etwa alle vier Wochen sehen.
Wiw würde diese Zeit werden – merkt eine von uns, dass sie mit den Trennungsphasen doch nicht klar kommt oder kühlen die Gefühle ab, weil wir uns nicht regelmässig sehen können? Ist es Diana zu wenig Nähe, merke ich, dass ich mit nem Mädel doch nicht kann?
All das hätte passieren können, man kann nun mal nicht in die Zukunft schauen. Aber genau das Gegenteil war der Fall, wir haben alles rausgeholt, was ging. Wir sind ja über sämtliche Kanäle miteinander verbunden, ich habe eine Flat in die Schweiz, so dass wir täglich qutaschen konnten, bis einer unserer Telefon-Akkus aufgegeben hat. Ein Hoch auf die Technik an dieser Stelle, denn ohne diese Kommunikationmittel wäre es noch härter gewesen.
Das Wichtigste aber war, dass wir jeden Tag merkten, wie nah wir uns trotz der räumlichen Entfernung sind. Ich habe Diana’s Anwesenheit förmlich gespürt, teilweise so stark, dass ich manchmal dachte, sie steht direkt hinter mir. Sie war immer bei mir.
Dass unsere Beziehung wirklich Tiefgang hat wurde uns sehr schnell bewusst. Besonders mir, denn einiges hat sich geändert. Früher hätte ich mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, wenn mich einer wegen zusammenziehen gefragt hätte. Diana und ich haben uns sehr schnell Gedanken darüber gemacht, wie wir das zu gegebener Zeit alles über die Bühne bringen wollen – denn noch ist sie aus persönlichen Gründen an die Schweiz gebunden. Sie sagte sogar einmal “Schatzi, wir sollten uns Ringe kaufen” – jedem anderen hätte ich nen Vogel gezeigt- dieses Mal fand ich die Vorstellung süss, ein Zeichen zu haben, das signalisiert, dass wir zusammen gehören.
Die letzten zwei Wochen vor unserem dritten Wochenende waren kaum noch auszuhalten und in der letzten Woche habe ich mir jeden Tag eine Aufgabe zugeteilt – neben der Arbeit – einfach um die Zeit so schnell wie möglich rumzukriegen.
Besonders schön war, dass wir uns bei unserem dritten Treffen das erste Mal als Paar gegenüber stehen würden. Keine Unsicherheit , keine Zweifel, kein Umeinander-schleichen, kein Ich-trau-mich-nicht mehr. Nur die Freude darüber, dass wir uns wiederhaben und uns endlich in die Arme nehmen können.
HIER könnt Ihr nochmal nachlesen, wie das Osterwochenende war.
Vorher hab ich meine Leute darüber informiert, dass ich nun kein Single mehr bin und – oh Überraschung - es ist ein Mädchen. Doch das wird rein platztechnisch einen eigenen Beitrag brauchen
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5 users Kommentar(e) zu diesem Beitrag
Psst……… kontrolliere mal die Links, es schleicht sich oft ein doppeltes h**p:// ein.
Boah…neeeee….das traut sÃch ja was….na warte *mitdemfingerdroh*
So, nu müsste es gehen.
Danke schön, *Knicks macht*
Diese acht Wochen waren wirklich schwer, umso erstaunter war ich, dass ich doch ständig Deine Nähe spürte. Diese täglichen Telefongespräche bringen Dich immer hier in die Wohnung und etwas von Dir bleibt, auch wenn ich auflege. Dieses sich ständig verbunden fühlen, ist bis heute geblieben und ehrlich gesagt, mir ist das Gefühl neu
In diesem Ausmass ist mir das Gefühl auch neu – alles andere war rosarote Verknalltheit, das rosa wurde irgendwann wieder durchsichtig und ich merkte “das isses nicht”.
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